Global ESG Monitor

Global ESG Monitor veröffentlicht

Der Global ESG Monitor ist eine neue Initiative zur Bewertung der Umwelt-, Sozial- und Governance-Transparenz (ESG) von Unternehmen rund um den Globus. Der Global ESG Monitor untersucht ESG-Berichte von 140 Unternehmen, die in einigen der größten Börsenindizes der Welt gelistet sind. Er fordert Unternehmen heraus, ständig nach Möglichkeiten zu suchen, offener und transparenter gegenüber ihren Stakeholdern zu sein.

Warum Transparenz wichtig ist

Der Global ESG Monitor basiert auf der Überzeugung, dass unternehmerische Transparenz die Grundlage für die Lösung lokaler, regionaler und globaler Nachhaltigkeitsprobleme ist.

Größere Transparenz:

  • verbessert die Rechenschaftspflicht von Unternehmen gegenüber Stakeholdern und der Gesellschaft insgesamt.
  • hilft Unternehmen, bestehende und potenzielle Nachhaltigkeitsauswirkungen zu identifizieren und zu adressieren.
  • erhöht die verfügbaren Daten, die zur Lösung von Nachhaltigkeitsproblemen genutzt werden können.
  • baut Vertrauen auf und unterstützt die Partnerschaft zwischen dem privaten, öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Sektor.

Der ESG Monitor wurde von cometis und KOHORTEN zunächst mit einer Analyse der im DAX® und MDAX® notierten deutschen Unternehmen durchgeführt. Im Anschluss an diese erste Pilotstudie entwickelten cometis und KOHORTEN eine eigene Analysemethode, die in zukünftigen Studien eingesetzt werden soll – den GESGM ASSAY™.

In der Erkenntnis, dass ESG-Themen nicht an der Grenze Halt machen, gingen cometis und KOHORTEN (Deutschland) im Jahr 2020 eine internationale Partnerschaft mit Currie (Australien) und Xenophon Strategies (USA) ein, und die Untersuchung wurde global. Sie deckt nun drei Kontinente und über 250 Unternehmen aus sechs der weltweit größten Börsenindizes ab.

Bei Interesse können beide Berichte (Global Report und Ranking) kostenfrei bestellt werden. 

Investor Relations Vergütungsstudie 2021

Die Investor Relations Vergütungsstudie 2021 entstand im Auftrag des IR Clubs und wurde erstmals anlässlich der IR Konferenz 2021 vorgestellt. Zielgruppe der Studie sind betriebliche Investor Relations Officer; die Teilnehmer wurden primär über ein Mailing des IR Clubs rekrutiert. Zentral geht es um das Thema Gehalt. Dabei werden personenbezogene Faktoren wie Ausbildung oder Berufserfahrung und arbeitgeberbezogene Faktoren wie Marktkapitalisierung und Indexzugehörigkeit berücksichtigt.

Der Ergebnisbericht kann unter dem Stichwort „Gehalt“ bestellt werden.

Hier geht es zum Vortrag:

Finanzdienstleistungen, Nachhaltigkeit

KOHORTEN baut Marktforschung für die Bereiche Finanzdienstleistungen und Nachhaltigkeit aus

Wir freuen uns, mit Verena Hofstetter eine weitere Expertin für unser Team gewonnen zu haben. Verena bringt Branchenerfahrungen aus rund zwei Jahrzehnten Versicherung mit. Sie war zuletzt als Bereichsleiterin für Vertriebsmanagement bei der #Inter Versicherungen und als Geschäftsführerin der #Nord-OstseeVermittlungsgesellschaft , der #adinovo, der #Sach- und Kapitalvermittlungsgesellschaft sowie als Dozentin an der #DHBW tätig. 

Ihre Themen sind Vertriebsstrategien, Kundenzufriedenheit, Stornoprävention und CX-Management. 

Durch ihre Fachausbildung zum psychologischen, systemischen NachhaltigkeitsCoach© wird Verena uns zukünftig auch in den Bereichen Wesentlichkeitsanalyse, Stakeholder-Dialog und Workshops (agile Methoden) unterstützen.

Zu ihrem Beitritt zu KOHORTEN sagt Verena:

“Ich freue mich auf die neue Aufgabe. 
Vor allem reizt mich der Perspektivwechsel, denn mit KOHORTEN schaue ich auf eine Branche, in der ich viele Jahre gearbeitet habe und in der ich großes Potenzial für die Forschung sehe”.

Welcome on board Verena! 

Verena ist ab dem 01.01.2021 direkt erreichbar unter v.hofstetter@kohorten.com 

Kennzahlen für Marketing und Vertrieb

Informationen sind eine wichtige Entscheidungsgrundlage für alle Marketing- und Vertriebstätigkeiten. Dabei werden Informationen entlang des gesamten Management-Entscheidungsprozesses benötigt: Von der Analysephase, über die Konzeptions- und Durchführungsphase bis zur Kontrollphase.

Zentraler Erfolgsfaktor für ein effektives Marketing und einen zielgerichteten Vertrieb ist eine einheitliche Kennzahlen-Basis. Mit ihrer Hilfe kann der Erfolg der Marketing- & Vertriebsmaßnahmen gemessen und optimiert werden.

Im Rahmen von Marktforschungsprojekten können diese Kennzahlen dann regelmäßig gemessen und mit Hilfe eines Kennzahlen-Controllings überwacht werden. 

Bei Interesse kann das Nachschlagewerk über uns angefragt werden.

ESG Monitor

ESG Monitor 2020 veröffentlicht

Wiesbaden, 2020: In einer aufwendigen Studie hat KOHORTEN gemeinsam mit der Investor Relations Agentur cometis AG die ESG-Berichterstattung aller DAX- und MDAX-Unternehmen untersucht. Der ‚ESG-Monitor 2020‘ beleuchtet Qualitätsfragen der Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Gegenstand der Untersuchung waren Unternehmen, die im Dezember 2019 in den Aktienindizes DAX und MDAX gelistet waren. Dabei wurden auch Unternehmen mit Sitz außerhalb Deutschlands berücksichtigt. Untersucht wurden die nichtfinanziellen Erklärungen im Geschäftsbericht (NFE) und die separaten nichtfinanziellen Berichte (NFB). Insgesamt lagen 113 Berichte für die Analyse vor.

Es geht um Fragen, wie:

  • Welchen Stellenwert hat ESG in den Unternehmen, wie wird Nachhaltigkeit auf Emittenten-Seite verstanden?
  • In welcher Form berichten die Unternehmen in DAX und MDAX? 
    (Format, Konzept, Umfang, Publikationssprache, Stichtag)
  • Wie unterscheiden sich NFE (nichtfinanzielle Erklärung im Geschäftsbericht) und NFB (Separater nichtfinanzieller Bericht)?
  • Wie die ESG-Berichterstattung in DAX und MDAX?
  • Welche Rolle spielen ESG-Ratings für die ESG-Berichterstattung?
  • Welche Versuche werden unternommen, um die ESG-Berichterstattung zu standardisieren und vergleichbar zu machen?
  • Welchen Stellenwert haben Nachvollziehbarkeit und Messbarkeit der ESG-Angaben für die Berichterstattung?
  • Wie werden Ziele und Prioritäten definiert?
  • Welche Themen werden belegt?  
  • Wie werden die nichtfinanziellen Informationen aufbereitet?
  • Wie ist die ESG-Berichterstattung im Unternehmen organisiert? 
    Was hat sich bzw. was wird sich in Zukunft verändern?

Das Studienkonzept umfasst drei Perspektiven:

  1. Analyse der ESG-Berichterstattung der DAX- und MDAX-Unternehmen durch ein finanzmarkterfahrenes Team: 
    Das hierfür entwickelte Datenerfassungstool umfasste rund 180 Erhebungspunkte, die systematisch für NFE und NFB ausgewertet wurden.
  2. Einzelexploration von Vertretern aus den IR- und Nachhaltigkeitsabteilungen der Emittenten (DAX und MDAX). Ziel dieser qualitativen Exploration war die Erkundung der Bedingungen, unter denen die ESG-Berichterstattung zustande kommt sowie die Erschließung einer zusätzlichen Tiefendimension für die Interpretation der Ergebnisse aus der Analyse der ESG-Berichte.
  3. Research zum Status Quo der ESG-Berichterstattung: Historische Entwicklung, Nachhaltigkeitsdefinitionen, Akteure der ESG-Berichterstattung, Gesetze, Regelungen, Leitlinien, ESG-Finanzinstrumente, Support für Unternehmen

Die Ergebnisse des ‚ESG-Monitors 2020‘ sind in zwei Fassungen erhältlich:

  • ESG Monitor 2020 – Der Bericht. Eine deskriptive Darstellung der Befunde
  • ESG Monitor 2020 – Das Ranking: Ranking der besten ESG-Berichte

Bei Interesse können beide Berichte kostenfrei bestellt werden. 

Digital Skills Gap-Studie

Digital Skills Gap 
Digitalisierung

Lehrkräfte bezweifeln Zukunftsfähigkeit des deutschen Bildungssystems

  • Schüler weitgehend digital inkompetent 
  • Lehrer nutzen digitale Techniken unzureichend
  • Lehrpläne und Infrastruktur mangelhaft

Wiesbaden, Juni 2020. Digitale Kompetenzen werden immer wichtiger, bleiben aber im deutschen Bildungssystem auf der Strecke. Mehr als drei Viertel (78%) der Lehrkräfte sind der Überzeugung, dass das deutsche Bildungssystem nicht zukunftsfähig ist. Das zeigt eine Studie des KOHORTEN-Instituts und NOAA PARTNERS. Die Forscher haben hierbei deutschlandweit 150 Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II ausführlich interviewt. 

Schüler: weitgehende digitale Inkompetenz  

Eine erdrückende Mehrheit der Lehrkräfte (88%) ist überzeugt, dass die Schüler schon heute im Umgang mit digitalen Medien und dem Internet unterrichtet werden müssten. Zugleich beklagen zwei Drittel (66%) der Befragten, dass die Schulen zu wenig tun. Besonders schlecht mit lediglich „Vier+“ (Note 3,7) beurteilen die Lehrer die Fähigkeit der Schüler, digitale Informationen zu bewerten. Die Schüler können glaubwürdige Informationen von unglaubwürdigen kaum unterscheiden. Studienleiterin und KOHORTEN Geschäftsführerin Ariane Hofstetter „Ohne die Kompetenz zur Bewertung von Informationen wächst die Gefahr, dass die Schüler auf Fake-News hereinfallen.“ 

Wichtige technische Grundkenntnisse der digitalen Welt (Note 4,1) vermissen die Lehrer bei ihren Schülern. Auch Kenntnisse zum Datenschutz (Note 3,8) sowie die Nutzung digitaler Werkzeuge  Medien sind stark verbesserungsbedürftig. Lediglich die Fähigkeit der Schüler zur digitalen Kommunikation wird von den Lehrern als gut (Note 2,4) erachtet. Digitalisierungsexperte Christian Massmann: „Die Defizite sind zugleich eine Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen. Denn die zukünftigen Mitarbeiter benötigen ein tiefgreifendes Verständnis digitaler Vorgänge.“

Lehrer: digitale Techniken werden kaum genutzt

Nicht nur die Schüler verzeichnen Defizite. Auch die Lehrer sind nach Auffassung von Studienleiterin Hofstetter nicht auf Ballhöhe. Digitaler Unterricht bedeutet für vier von fünf (82 %) der Lehrkräfte lediglich digitales Anschauungsmaterial – zumeist YouTube-Videos – im Unterricht abzuspielen. Die Lehrer wollen den Unterricht damit unterhaltsamer gestalten. Die Möglichkeit, das Erlernte mit digitalen Instrumenten praktisch anzuwenden oder zu kontrollieren wird von den Lehrern kaum ungenutzt. Lediglich ein Drittel (35%) nutzt diese Instrumente. „Das ist bedauerlich, könnten die Lehrer ihre Schüler damit doch sehr individuell unterstützen,“ so Hofstetter. Viele digitale Instrumente – wie beispielsweise Assessment-Lösungen in Unternehmen, bei denen der Schwierigkeitsgrad mit jeder richtig beantworteten Aufgabe steigt – sind an deutschen Schulen noch gänzlich unbekannt. 

Lehrpläne und Infrastruktur: zumeist unzureichend

Trotz Digitalpakt haben die Lehrkräfte nur selten den Eindruck (34%), daß die Digitalisierung die ihr zukommende Bedeutung genießt. So ist in rund 40 Prozent der Schulen derzeit noch kein WLAN eingerichtet. Viele Lehrkräfte fühlen sich nicht ausreichend auf die Digitalisierung des Unterrichtes und die Vermittlung digitaler Kompetenzen vorbereitet. Die Hälfte (49%) der Lehrer bezeichnet die Vorbereitung durch das Schulsystem als ungenügend oder allenfalls als gerade ausreichend. Zugleich zeigen sich die Lehrer aufgeschlossen. Studienleiterin Hofstetter: „Die meisten Lehrkräfte würden gerne an einer digitalen Weiterbildung teilnehmen.“ 

Grundlegende Veränderungen erforderlich 

„Die Defizite in der Digitalisierung der Schulen erfordern grundlegende Veränderungen im Schulsystem“, so Digitalisierungsexperte Massmann. Das sieht auch jede zweite Lehrkraft so und fordert neue Lehrkonzepte. „Wer lediglich digitale Arbeitsgeräte beschafft, springt zu kurz.“ Die Lehrkräfte benötigen Qualifizierungen. Sie müssen zunächst mit den technischen Möglichkeiten vertraut gemacht werden. Anschließend sollten sie lernen, die digitalen Instrumente im Unterricht praktisch anzuwenden. Zudem müssen die Kultusministerien wesentliche praxisrelevante Inhalte zu den Chancen und Risiken der Digitalisierungen in die Lehrpläne einarbeiten. Massmann: „Erst mit solchen Konzepten können die Schulen die benötigten Fördermittel aus dem DigitalPakt sinnvoll einsetzen.“       

Über die Studie 
Grundlage der Studie war eine Online-Befragung von rund 150 Lehrkräften der Sekundarstufen I und II. Als vorbereitende Stufe dienten Expertengespräche, mit Lehrkräften und Entscheider*innen in Unternehmen sowie ein angeschlossenes Desktop Research. Auf diesen Vorarbeiten aufbauend wurde der online-Fragebogen für die Hauptbefragung angelegt. Die Studienteilnehmer waren überwiegend weiblich, im Alter zwischen 30 und 49 Jahren. Vertreten waren alle Fachrichtungen. Besonders häufig die Naturwissenschaften, Mathematik, Deutsch und Gesellschaftslehre. 

Hier ein Einblick zur Paneldiskussion:

Mehr als 40 Jahre redaktionelle Forschung!

Ausstellungsplakat der Ausstellung für die Zeitschrift Titanic

Wiesbaden, 2020: Wir sind happy und sehr stolz!
KOHORTEN-Forschung im Museum: Das Caricatura Museum Frankfurt zeigt gerade „40 Jahre TITANIC – Die endgültige Titelausstellung“ und widmet eine Vitrine einer redaktionellen KOHORTEN-Forschung, die wir für die Titanic vor rund 40 Jahren durchgeführt haben. Seit diesem Projekt haben wir bestimmt 300 weitere redaktionelle Projekte für unterschiedliche Kunden und Verlage durchgeführt. Macht uns immer wieder viel Freude! 

#redaktionelleforschung #marktforschung #nullnummer#caricaturamuseumfrankfurt #titanic

Unser Berichtband
Redaktionelle Forschung in der Ausstellung.
mit Inhaltsverzeichnis und Nullnummer

Interviewserie aktuelle Situation Frauen

Zum Weltfrauentag – wir suchen Interviewpartnerinnen: Frauen und Männer sind nach Artikel 3 Grundgesetz gleichberechtigt. Aber wie ist das im Alltag? In welchen Lebensbereichen sind Frauen und Männer schon näher zusammengerückt? Wo bestehen Ungleichheiten weiter fort? Was ist aus den Frauen geworden, die 2008 „auf dem Sprung“ waren (Brigitte-Studie „Frauen auf dem Sprung. Die Lebensentwürfe junger Frauen in Deutschland im Alter von 17 bis 19 und 27 bis 29 Jahren)? 

Am 06.03. startete KOHORTEN hierzu in Frankfurt eine Interviewserie und erfuhr zum Auftakt bereits viel über den Wunsch nach weiblichen Vorbildern, männlichem Support („Women are over-mentored (but under-sponsored)“) und über die Herausforderungen beider Geschlechter, die eigenen Komfortzonen zu verlassen. 

Sie möchten mit uns über Ihre Situation und Ihre Erfahrungen sprechen? Wir freuen uns über Ihre Nachricht

Markterkundung

Wie funktioniert Preisbildung auf dem Antiquitätenmarkt? In welchem Maße bestimmen Angebot und Nachfrage bzw. immaterielle und kulturelle Zuschreibungen wie Besitzerfreude, Zugehörigkeits- und Statusbedürfnisse den Wert eines Objektes? Zum Jahresende durften wir uns mit diesem ungewöhnlichen Thema beschäftigen und haben selbst sehr viel Neues gelernt, nicht zuletzt auch darüber, wie Menschen heute wohnen wollen.

#Markterkundung #Kunstmarkt #Marktforschung