Fokusgruppen

Fokusgruppen – Marktforschung mit Zeitraffer-Effekt

Eine Fokusgruppe (Gruppendiskussion, Focusgruppe) ist eine Gruppe von üblicherweise 8 bis 10 Teilnehmern, die zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort über ein vom Moderator eingeführtes Thema diskutieren. Bei der sorgfältigen Zusammensetzung der Gruppe werden Bildungsstand und Ausdrucksvermögen sowie Überlegungen zu Homogenität/Heterogenität berücksichtigt.

Die Interaktion der Gruppe findet unter Überwachung und teilweise Steuerung eines geschulten Moderators statt. Die Methode hat Vorstufencharakter, das Vorgehen ist wenig strukturiert, es gibt wenig Direktive (kein reines Abfragen, keine starren, festgelegten Formulierungen). Sie liefert „Originalton“ für die Formulierungen von Items oder Fragen und vermittelt einen ersten Eindruck über die Beschaffenheit eines Untersuchungsfeldes (Hypothesen- und Materialsammlung).

Fokusgruppen eignen sich für die schnelle Erhebung einer größeren Meinungsvielfalt (Zeitraffer-Effekt). Die Probanden geben sich gegenseitig Anregung und Reflektionshilfen. Die Diskussion kann zu individuellen, überraschenden und emotionalen Äußerungen ermutigen. Es werden soziale Einflüsse beobachtbar, wie z.B Gefälligkeitsreaktionen, bestehende Tabus oder Selbstdarstellungswünsche. Wenn gewünscht, kann der Auftraggeber an den Fokusgruppen hinter einer One-Way-Screen als Zuhörer teilnehmen und sich damit auch einen unmittelbaren Eindruck von der Art verschaffen, wie seine Zielpersonen mit einem bestimmten Thema umgehen.

KOHORTEN setzt für Fokusgruppen nur erfahrene, akademisch geschulte Moderatoren mit fundiertem Methoden-Wissen ein.

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